Passivrauchen

Was versteht man unter Passivrauchen?

Als „Passivraucher" atmet man unfreiwillig den Zigarettenrauch von Rauchern ein.
Obwohl nur sehr wenig über Passivrauchen gesprochen wird, sind die Auswirkungen auf die Gesundheit erheblich.

Die Auswirkungen des Passivrauchens auf:

tabagisme pasif1-Die schwangere Frau

Wenn die nicht-rauchende Schwangere regelmäßig dem Zigarettenrauch ausgesetzt ist, kann das für Sie und das Kind erhebliche gesundheitliche Folgen haben. Das Risiko einer Fehlgeburt und/oder eines untergewichtigen Babys wird durch das Passivrauchen erhöht.

2-Den Fötus

Die Plazenta sichert den Sauerstoffaustausch zum Fötus. Der Fötus erhält den Sauerstoff über die Plazenta. Das beim Rauchen eingeatmeten Sie Kohlenmonoxid (CO) ist ein außerordentlich toxisches Gas, es durchdringt die Gebärmutter und beeinträchtigt den Sauerstofftransport zum Fötus.

Un taux de CO élevé chez le fœtus est donc en partie responsable du retard de croissance intra-utérin et des risques d'anomalies du rythme cardiaque fœtal.

3-Das Neugeborene

Von Geburt an braucht das Neugeborene eine reine Luft, da sein Organismus und sein Gehirn sich in der Entwicklung befinden. Durch den Tabakrauch in seiner Umgebung wird es geschwächt. Wegen des Kohlenmonoxids kann das Kind nicht richtig atmen, da weniger Sauerstoff in die Lungen kommt. Neugeborene, die dem Passivrauchen ausgesetzt sind, sind empfindlicher und anfälliger für Krankheiten wie Ohrenentzündungen, Lungenerkrankungen, Asthma und Allergien.

In Studien wurde festgestellt, dass Passivrauchen die Ursache für mindestens 30 Prozent der Fälle des plötzlichen Kindstodes ist.

 

Neugeborene und Kleinkinder reagieren besonders empfindlich auf Tabakrauch, da ihre Lungen und ihr Gehirn sich noch in der Entwicklungsphase befinden.

4-Der Erwachsene

Passivrauchen erhöht das Risiko eines Herz-Kreislaufkollaps oder eines Schlaganfalls und trägt zur Entwicklung von bestimmten Krebsarten bei. Auch wenn die Risiken geringer sind als bei Aktiv-Rauchern, sind die Auswirkungen auf die Gesundheit, je nach Dauer und Intensität der Belastung, erheblich.

Hier finden Sie einige praktische Tipps und Ratschläge um sich vor dem Passivrauchen zu schützen:

Im Allgemeinen wird empfohlen:

 

  • Nicht in Anwesenheit von Kindern zu rauchen.

  • Nicht in den Räumen zu rauchen, in denen sich normalerweise Kinder aufhalten (Wohnzimmer, Esszimmer, Küche, ...)

  • Auch offene Fenster und die Dunstabzugshaube in der Küche können den giftigen Tabakrauch nicht beseitigen. Der Tabakgeruch ist zwar weniger stark, die giftigen Stoffe bleiben jedoch in der Luft. Auch nachdem die Zigarette ausgedrückt wurde, breitet der Rauch sich noch weiter aus. In einem geschlossenen Raum ist auch der Raucher Opfer des Passivrauchens.

  • Rauchen Sie nicht im Schlafzimmer!

  • Rauchen Sie nicht im Auto: in diesem geschlossenen Raum ist die Rauchkonzentration besonders hoch.

Wenn Ihre Familie oder Personen in Ihrem Umfeld rauchen, bitten Sie sie nicht in Ihrer Wohnung zu rauchen!

Wenn Ihr Partner Raucher ist:

  • Bitten Sie Ihn, Sie in die Sprechstunde zu begleiten und einen Kohlenmonoxid-Atemtest zu machen,

  • Bitten Sie ihn mit dem Rauchen aufzuhören und unterstützen Sie ihn dabei,

  • Treiben Sie gemeinsam Sport (Spazierengehen, Schwimmen),

  • Bevorzugen Sie den Aufenthalt in rauchfreien Orten,

  • Geniessen die Vorzüge des „rauchfreies Lebens": schnelle Verbesserung des Geruchssinns, des Geschmacks, der Atmung,

  • Zeigen Sie Ihrem Kind die positiven Aspekte eines rauchfreien Lebens.

Wenn Ihr Partner hingegen noch nicht dazu bereit ist das Rauchen aufzugeben, sollte er mindestens nicht in Anwesenheit von Nichtrauchern oder Kindern rauchen.

Wussten Sie schon?

Am Arbeitsplatz ist das Rauchen per Gesetz untersagt: Sie können sich notfalls auf dieses Gesetz berufen.

Wie misst man die Passivrauch-Belastung?

Wenn Sie zu Hause oder am Arbeitsplatz dem Passivrauchen ausgesetzt sind, bitten Sie einen Tabakologen Ihre Passivrauch-Belastung zu messen und die Konzentration von Kohlenmonoxid in der ausgeatmeten Luft zu messen (Ausgeatmetes Kohlenmonoxid).

 

mesureCO2 DE

 

Die Tabakologin der Klinik Bohler steht für alle Fragen bezüglich des Themas Rauchen zur Verfügung. Im Rahmen einer Einzel- oder Paarberatung, gibt sie Antworten auf alle Fragen, misst die Aktiv- und Passivrauchbelastung und hilft einen Weg aus der Tabakabhängigkeit zu finden. Zögern Sie nicht, Kontakt mit Ihr aufzunehmen.

 

 

ZUR WEITEREN VERTIEFUNG ...

 

 



Zurück zur vorherigen Seite

CBK-interactif

LIVE Session

"Das Stillen"

Donnerstag 22.08.19
von 16h00 bis 18h00

Schwangerschaftskalender