Die radikale Hysterektomie nach Wertheim-Meigs

Was ist eine radikale Hysterektomie nach Wertheim-Meigs?

Bei der radikalen Hysterektomie nach Wertheim-Meigs handelt es sich um die totale Entfernung der Gebärmutter unter Mitnahme des umliegenden Zellgewebes und der Beckenlymphknoten. In der Regel werden dabei die Eierstöcke und die Eileiter ebenfalls entfernt (siehe Bild). In manchen Fällen sind die Entfernung des Bauchnetzes und der Lymphknoten entlang der Hauptschlagader bis in Höhe der Nierengefäße notwendig.

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Dieses Verfahren wird bei einigen bösartigen gynäkologischen Krebserkrankungen durchgeführt.

Dabei gibt es verschiedene Zugangswege: Abdominal (durch die Bauchdecke), laparoskopisch (mittels Bauchspiegelung) oder roboter-unterstützte Hysterektomie (insbesondere bei Gebärmutterhalskrebs).

Die durchschnittliche Dauer des Krankenhausaufenthaltes hängt vom operativen Wahlverfahren und vom Gesundheitszustand der Patientin ab. 3 bis 7 Tage

Die Krankenhauseinweisung findet zwei Tage vor dem Eingriff statt.

Unmittelbar nach der Operation kann eine Betreuung auf der Intensivstation notwendig sein. 

 



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