Die inneren weiblichen Geschlechtsorgane

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Welches sind die inneren weiblichen Geschlechtsorgane und welche Funktionen erfüllen sie?

Anatomie

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Profil
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Physiologie der Scheide

Die Vagina unterliegt den hormonellen Einflüssen. Hier befinden sich:

  • Der Zervixschleim (in den Drüsen des Gebärmutterhalses gebildetes Scheidensekret)
  • Das Transsudat (aus der Scheidenwand austretende Flüssigkeit)
  • Die Scheidenflora (Staphylokokken, Streptokokken, Kolibakterien, usw.) sowie Milchsäurebakterien, die für den sauren pH-Wert des Vaginalsekrets verantwortlich sind.

Physiologie der Gebârmutter

Das Embryo, und später der Fötus, reift bis zur vollständigen Entwicklung am Ende der Schwangerschaft in der Gebärmutter heran.

Die Gebärmutterschleimhaut verändert sich monatlich (vor den Wechseljahren) aufgrund der hormonellen Einflüsse.

Diese bereitet sich auf das Einnisten der befruchteten Eizelle vor.

Wird das Ei nicht befruchtet, wird die Gebärmutterschleimhaut durch den Gebärmutterhals und anschließend durch die Scheide ausgestoßen: Es kommt zur {seo:disabledWord}rRegelblutung{/seo:disabledWord}.

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Physiologie der Eileiter

Die Eileiter erfüllen verschiedene Funktionen bei der Fortpflanzung.

Zunächst wird die vom Eierstock ausgestoßene Eizelle vom Fimbrientrichter des Eileiters aufgenommen.

Anschließend gelangen die Spermien dank der Beschaffenheit der Eileiter zur Eizelle.

Nach der Befruchtung wird das befruchtete Ei durch die Eileiter in die Gebärmutter transportiert.

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Physiologie der Eierstöcke

Die Eierstöcke erfüllen zwei Funktionen:

  • Die Eierstöcke produzieren die Eizellen, die durch die Eileiter in die Gebärmutter gelangen.
  • Die Eierstöcke bilden die weiblichen Geschlechtshormone Progesteron und Östrogen sowie Androgene in geringerem Maße. Diese spielen eine Rolle im weiblichen Zyklus, bei der Einnistung der befruchteten Eizelle, bei der Entwicklung der Plazenta und in Verbindung mit den sekundären Geschlechtsmerkmalen.

Physiologie des Gebärmutterhalses

Der Zervixschleim wird im Gebärmutterhals im Bereich des Gebärmutterhalskanals produziert und abgesondert.

Dieser Schleim hat in der Regel eine zähflüssige Konsistenz und verschließt als natürliche Barriere den Spermien den Weg zum Muttermund.

Zudem schützt er die inneren weiblichen Geschlechtsorgane vor schädlichen Bakterien.

Zum Zeitpunkt des Eisprungs verändert sich die Konsistenz des Schleims; er wird dünnflüssig, wodurch das Aufsteigen der Spermien zur Eizelle ermöglicht wird.

Bei der Geburt kommt es zu einer Verkürzung des Gebärmutterhalses und zur Öffnung des Muttermundes.

 



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