Das Kondom für die Frau

Wissenswertes über das Kondom für die Frau

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Das Frauenkondom, auch „Femidom“ genannt, ähnelt dem Kondom für den Mann.
Es handelt sich um eine hauchdünne Kunststoffhülle mit einem geschlossenen und einem offenen Ende. Beide Enden sind mit einem flexiblen Ring versehen. Es ist für den einmaligen Gebrauch bestimmt.
Es bietet einen wirksamen Schutz vor AIDS und vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten (STD).

Es wird in der Scheide platziert, sodass der innere Ring die Gebärmutter bedeckt. Der äußere Ring bedeckt die äußeren Geschlechtsorange. So wird verhindert, dass Spermien in die Gebärmutter gelangen.

Sicherheit

Bei richtiger und regelmäßiger Verwendung liegt die Sicherheit des Frauenkondoms bei 95 Prozent.
Bei einer weniger „sorgfältigen“ Anwendung, kann das Frauenkondom in bis zu 21 Prozent der Fälle versagen.
Die Verwendungsempfehlungen sind die gleichen wie beim Kondom für Männer.

Vorteile

Vorteil des Frauenkondoms:

  • Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
  • Strapazierfähiges Material.
  • Einsetzen mehrere Stunden vor dem Geschlechtsverkehr möglich
  • Es kann zusätzlich zu anderen Verhütungsmitteln (Pille, Spirale, Implantat) verwendet werden.
  • Es muss nicht sofort nach dem Geschlechtsverkehr entfernt werden; der Partner muss sich deswegen nach der Ejakulation nicht sofort „zurückziehen“

Nachteile

Es gibt verschiedene Nachteile:

  • Schwierigkeiten, sich das Kondom zu besorgen
  • Kostspielig
  • Verschiedene Frauen empfinden die Anwendung als schwierig
  • Es kann beim Geschlechtsverkehr zu einem knisternden Geräusch kommen.

Das Frauenkondom ist frei im Handel erhältlich; entweder in der Apotheke (auf Bestellung) oder kostenfrei in einem Zentrum für Familienplanung.

 



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